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Ein Paar Schuhe
oder von einem Umstand, daß einem manchmal Schuhe passen, die einem anderen gehören


Da steht er nun der Stiefel.
Es steht auch in dem Briefel,

Daß er dir gehört und nimmer mir.
Das sag ich so und nicht nur hier.

Einen Schuh wolltest haben, gehört' er dir?
Ich stellt' ihn hin, noch ist er mir.

Erst wenn du liest und ihn dann hast
Oder siehst ihn dort
und nimmst ohn' Rast.

Willst du ihn auf einmal haben.
Für dich hat's hier doch ganz and're Gaben.

Ich schenk ihn gerne - will nichts dafür.
Ich geb ihn gerne - passt er dir?

Ein paar Schuhe allemal.
Ist das Thema - wie banal.

Hör ich dich laut hier denken.
Wie? Will sie mir das Teil jetzt schenken?

Also, pass mal auf und hergehört
Denk nicht krumm und schau' verstört.

Mein ich dich, dann sag ich's dir
Und stell dir keine Schuhe in die Tür

Schlüpfst du trotzdem in den Schuh
Der nicht für dich bestimmt - das is kein Schmuh!

Dann sag ich, hast du's dem gestohlen,
Der wirklich für das Geschenk bestimmt.
Sag! Willst du mich verkohlen?
Meinst nicht? Der and're ist jetzt voll verstimmt?

Und passt ein Schuh wie angegossen.
Denkt nicht mehr nach und geht ganz unverdrossen

Weiter seines Wegs dahin.
Ich hätt' noch'n Paar. Willst die? - hier nimm!

Vielleicht ändern diese jetzt den Sinn?


copyright: Claudia Köppl 12/2006